Around the World

Asien, Down Under & Südamerika

12November
2014

MEXICO BITCHACHOS

So, seit genau einem Monat mache ich nun bereits Mexico unsicher, und hab noch ca. eine Woche uebrig, bevor ich mich anschliessend durch Zentralamerika kaempfe.

 

Als ich bei meinem Stopover in Vancouver das Gate fuer meine Flug erreichte, hatte ich echt ein wenig Angst. Nur Mexikaner sassen dort, wie aus dem Fernsehen; Sombreros, Todesblicke. Naja, ich uebertrieb zwar ein wenig mit meiner Angst, aber es war nun einmal etwas ganz Neues.

In Mexico angekommen, 22Uhr , war ich dann der festen Ueberzeugung, die Metro zum Hostel nehmen zu wollen. Die Onlinebeschreibung gab nicht so viel her, sodass ich mich bei einem 7 Eleven durchfragte. Verstanden tat ich zwar nichts, aber die Verkaueferin schrieb es mir lieb auf. Ich hab es noch nie so schwierig gefunden, ne Ubahnstation zu finden. Die war so richtig schoen in einer dunklen Ecke versteckt. Noch mehr Angst. Ich hatte aber am Ende Glueck, da ein Maedchen einen Grossteil der Strecke mit mir fuhr und sogar mit mir umsteigen musste, und anschliessend waren zwei Mexikaner auch so lieb mich von der Station bis zum Hostel zu bringen. Dort schloss ich paranoid 100% meiner Sachen in den Locker, verarbeitete die ersten Eindruecke und schlief ein. Es gab super viele Verkauefer, von Suessigkeiten, Kopfhoerern oder aehnlichem in der UBahn, sowie es hier offensichtlich normal war, sich oeffentlich zu begrapschen und feuchtfroehlig rumzumachen.

So, mit den ersten Tagen kamen dann auch die ersten Probleme. Am morgen fuhr ich sofort zu einer der Busstationen um mein Ticket nach Patzcuaro zu buchen, wo ich fuer zwei Wochen leben und zur Sprachschule gehen sollte. Sobald ich das gemacht hab gab ich der Sprachschule erneut bescheid, ueber meine Ankunft am folgenden Tag. Doch die waren nicht mehr im Office, und hielten es scheinbar auch nicht fuer noetig mich irgendwie weiter zu informieren, obwohl sie ja wussten, dass ich kam. Nunja, ich schaute mir die Stadt noch ein wenig an und probierte erstmals Mexican Street Food, wessen Schaerfe mich natuerlich erstmal umhaute. Am naechsten Tag war ich dann auf dem Weg nach Patzcuaro, immernoch keine Antwort, weder von der Sprachschule noch von der Familie. Der Bus jedoch war super, ich fuehlte mich wie in der Businessclass eines Fliegers. Zu meinem Glueck hatte ich dort auch Internet, sodass ich mir erstmal ein Hostel heraussuchte. Mein Navigationssystem hielt es jedoch nicht fuer noetig, mir den richtigen Weg zu leiten, sodass ich 45 min durch die hueglige Ortschaft stapfte, um zu erfahren, falsch zu sein. Die Kinder in den kleinen Seiten Strassen schauten mich alle nur schraeg an, die Hunde bellten von den Daechern. Ich fiel auf jedenfall stark auf, mit meiner blonden Haarpracht und hellen Haut. Zwei nette Frauen verfrachteten mich in einen Collectivo, der mich zu der richtigen Adresse brachte. Das ist ein Minibus, der dort als oeffentliches Transportmittel benutzt wurde. Zu meinem Pech fing es dann natuerlich noch an zu schuetten wie aus Eimern, sodass das Wasser bestimmt einen halben Meter hoch war und die Strassen herunter pletscherte. Als ich dann endlich am Hostel ankam, war ich so erleichtert. Ich hatte fuer 6 Euro dann auch noch mein eigenes Zimmer.

Als ich am Montag dann gegen 9Uhr in die Schule stapfte, war diese jedoch geschlossen. Ich war so verwirrt und veraergert, dass ich bereits meine Plaene aenderte, und in den folgenden Tagen mit dem Reisen beginnen wollte und den Sprachkurs verschieben. Ploetzlich gab es dann doch noch eine Antwort, Schule beginne um 10 und meine Lehrerin wartete. Ohne Sinn, wie kann sie warten, wenn mir nie gesagt wurde, wann die Schule beginnt. Nunja, es entwickelte sich dann alles nach und nach, ich ging in den Einzelunterricht und zog am naechsten Tag in die Gastfamilie.

Mein Spanisch wurde von Tag zu Tag besser und ich konzentrierte mich stark darauf, so viele Vokabeln wie moeglich zu lernen um mehr und mehr im Unterricht zu erreichen. Und es klappte echt super, meine Lehrer waren begeistert von meinen Fortschritten und ich auch.

Tagsueber, wenn ich nicht gerade lernte, schaute ich mir die Innenstadt des auesserst lebendigen Ortes an, machte Wanderungen, besuchte nahegelegene Orte und unternahm was mit den Leuten, die ich dort kennen lernte.

Meine Familie war sehr lieb, jedoch sind zwei Wochen offensichtlich sehr kurz um eine richtige Bindung einzugehen. Die Mutter kochte taeglich, die 18 jaehrige Tochter kuemmerte sich um ihre eigene 2 jaehrige Tochter, der Vater arbeitete und der 13 jaehrige Sohn war meist in der Schule oder mit Freunden unterwegs.

Umso aufgeregter war ich als ich mich vor 1,5 Wochen dann auf machte, um wieder zu reisen. Einen Tag vor meiner Abreise aenderte ich dann noch spontan meine Plaene, da ich ein Bild von den Marieta Islands auf Facebook gesehen hatte und bemerkte, dass diese gar nicht so weit weg waren.

Also huepfte ich am naechsten Abend in den Nachtbus, um dann um 5.30 morgens in Puerto Vallarta anzukommen. Und ich hatte dort die beste Zeit ueberhaupt. Ein Typ hatte ein Ticket zu viel fuer eine Ziplining, Stadt und Tequilatour fuer den gleichen Tag und fragte mich spontan in der Lobby des Hostels, ob ich Lust habe mitzukommen. Nachdem ich dann nen geilen Tag im Jungel hatte, wo ich am Set des Films The Predator hin und her zipline'te. Dann stellte sich heraus, dass der Typ Handys gegen Touren etc in Mexico tauschte. Ich wollte ja am naechsten Tag eh zu den Marietas, sodass er dann mitkam und durch sein Handy auch noch meinen Preis runterhandeln konnte. Und ne andere Tour fuer den folgenden Tag bekamen wir dann auch noch, besser haette es echt nicht laufen koennen. Am naechsten morgen fanden wir dann auch noch zwei Leute, die mit uns kamen. Das war einfach der beste Tag, die Insel war super schoen und danach sind wir mit dem Boot auch wieder zurueck, durch einen Hurricane. War aber kein Problem, denn es gab ne offene Bar, die wir ausgiebig nutzten. Selbst abends gingen wir dann noch weg und dann am naechsten morgen auf die naechste Tour und abends wieder weg. Ich hab ne Menge cooler Leute dort kennen gelernt und es war echt der beste Start in die Reise. Als ich dann nach Guadalajara fuhr, brauchte ich erstmal ne Pause haha. Dort schaute ich mir dann nur entspannt die Stadt an und ging am zweiten Abend mit nen paar Leuten, hauptsaechlich Australiern, in eine Bar, um anschliessend mit einem Maedel um 3 Uhr nachts den Nachtbus nach Mexico City zu nehmen wo ich gleich am naechsten morgen die Pyramiden in der Naehe dort anzuschauen. Am naechsten Tag machten das Maedchen und ich dann ne Radtour, die konnte man sich naemlich umsonst ausleihen und fuer 5 Stunden war ne riesige Strasse dort abgesperrt. Anschliessend machte ich mich dann auf zu einem Stierkampf, was echt ne krasse Erfahrung war, eher im negativen Sinne.

Ich verstand ja generell kaum was davon, aber netterweise halfen meine Sitznachbarn mir aus. 8 Tiere wurden dabei getoetet und es ist echt nichts fuer schwache nerven und auch wenn ich froh bin, die Erfahrung gemacht zu haben war es sicherlich das letzte Mal, dass ich mir sowas angetan hab.

So, am selben Abend nahm ich dann den Bus nach Oaxaca, wo ich nun bin. Das war ein Stress, da ich fast meinen Bus verpasste, da das Hostel falsche Infos ueber die Abfahrtszeiten zur Verfuegung gestellt hatte. Kam dann Gott sei Dank 2 min vor Abfahrt an und konnte noch dazu steigen. Und auch hier am naechsten Morgen gleich ne Tour gebucht, fuer 10 Euro ca., wo wir ne Mezcaltour(Alkohol probieren) und halt ne Tour zu mehreren Orten der Umgebnung hatten, das war echt cool und ich freundete mich mit einem New Yorker und einer aus London an, mit dem ich hier die meiste Zeit verbrachte. Gestern hab ich dann meinen ersten Salsa Kurs gehabt, haha das war aber was.

 

Ich probier wirklich bald mal Bilder hochzustellen, das sagt echt viel mehr und wuerde die ganze Sache deutlich spannender machen, verzeiht mir haha. Oder stalkt mich auf Instagram, wiebime.

 

Liebste Gruesse aus dem sonnigen Mexico!

 

08November
2014

Hawaii

So,

angekommen in Hawaii wurde ich erstmals von dem schoenen Wetter begruesst. Feuchte Luft begab mich bereits bei der Einreise, da der Flughafen halb offen war.

Ich nahm den Bus Richtung Innnenstadt, was eig nur interessant ist, weil ich von einem komischen Typen gleich etwas eingeschuechtert wurde. Ein Typ, dessen Anblick ein wenig an einen der Charaktere in American History X erinnerte, setzte sich zu mir nud began natuerlich ein Gespraech. Nett wie ich war fuehrte ich mit ihm eine typische Null Acht Futzen Konversation, bis er seine Augen schloss und sein Gesicht mir immer naeher kam. Nein, Mama, keine Angst, er wollte mich nicht kuessen ;) jedoch fragte er, wie ich sein Tattoo auf seinen Augenliedern fand. Wanna fuck? stand da. Na super. Ich lachte nur leicht. 

In Honolulu an sich passierte dann relativ wenig. Jeden morgen ging ich lecker fruehstuecken, legte mich dann den ganzen Tag beim Hilton Hotel an die Lagune, war somit auf ner schoenen Liege vorm Sand geschuetzt, holte mir nen Drink bei Starbucks, sonnte mich weiter, rannte einige Male fuer die Bewegung in den 13 Stock wo ich wohnte, und ging essen, mal alleine, mal mit meinem Couchsurfhost und seinen Freunden und mal alleine. War echt genau das was ich brauchte und ich genoss es richtig so viel Zeit fuer mich zu haben. Ab und zu ging ich abends noch an den Strand was trinken, weil ich ja nirgends reinkam. 

Mein Couchsurfhost war perfekt. Er war selten da, also hatte ich ne menge Privatsphaere, er nahm mich einen Tag einmal auf seinem Motorrad mit um die ganze Insel und motivierte mich letzendlich doch nen Flug zu einer anderen Insel zu buchen um das wahre Hawaii zu sehen. 

Maui war meine Wahl, doch der Typ bei dem ich da gecouchsurft habe defintiv ne andere Nummer. Halten wir es kurz, er war seltsam, sehr sehr seltsam, wusste alles besser, war etwas negativ gestimmt und ich war froh, nach zwei Tagen fuer ne Nacht wieder zurueckzukehren in mein Heim in Honolulu. Eine Nacht hatte ich noch, also ging ich nochmal shoppen am folgenden Tag, ging an den Strand und packte, sodass ich ready fuer Mexico war!

08November
2014

NZ!

So, meine Zeit in Neuseeland neigt sich dem Ende zu, somit ist es mal wieder Zeit für einen Eintrag! Fast einen knappen Monat bin ich nun hier gewesen und habe das Land wirklich lieben gelernt! Ich bin Anfang des Monats in Christchurch, was auf der Südinsel liegt, angekommen und habe einen gewöhnlichen Bus Richtung Norden der Südinsel genommen um dort auf meinen Stray Hop On Hop Off zu kommen. Diese Busse sind wesentlich anders als die ok Australien. Konzept ist, dass alle im Bus als Gruppe zusammen an die Orte reisen, und solange man nicht entscheidet länger als vorgesehen in den Orten zu bleiben, bleibt man bei der Gruppe und behält seinen Fahrer. An den Orten an den man hält, ob über Nacht oder für ein paar Stunden hat man dann immer gewisse Optionen für Aktivitäten die man dort machen kann. Diese sucht sich jeder nach seinem eignen Budget aus. An meinem ersten ganzen Tag blieben wir in einem Nationalpark nordwestlich auf der Südinsel, Abel Tasman. Ich fand ein paar Leute in der Gruppe, mit denen ich durch diesen wanderte. Schnell wurde mir auch klar, dass Neuseeland deutlich weniger Partyorientiert war als Australien, vor allem nachdem ich die letzten Tage in Cairns verbrachte. Es war und ist jedoch immer noch eine schöne Abwechslung. Am folgenden Tag schauten wir und mehr und mehr von der wundervollen Landschaft an und arbeiteten uns zeitgleich mit dem Bus an der Westküste runter. Diese Nacht schliefen wir halle in einer riesigen Holzhütte mitten im Regenwald! Als wir es dann anschließend nach Franz Josef machten, entschied ich mich für meine erste Aktivität! Mit einem Helikopter auf den dortigen Gletscher geflogen werden um dort eine 3h Wanderung Auf und durch das Eis zu machen. Das war super cool! Am folgenden Tag ging es weiter nach Wanaka, wo jemand aus meiner Gruppe eine Flugstunde(selbst fliegen) buchte und eine Person umspannt mitnehmen durfte und sich glücklicher Weise für mich entschied. So sah ich die wundervollen Berglandschaften und die vielen Seen auf einen Blick von oben. Anschließend ging es nach queenstown, die Adrenalinhauptstadt der Welt, mein Hauptziel für Neuseeland. Wenn man was Actionreiches machen will ist man dort auf jeden Fall gut aufgehoben. Bek einer Auswahl an mehrern Bungy Jumps, Riesenschaukeln, der Möglichkeit Fallschirm zu springen, paragliding zu gehen und und und findet jeder was für sich. Da ich mich ja bereits vor Monaten entschieden habe, den höchsten Bungyjump in Neuseeland zu machen, buchte ich diesen bereits am ersten Tag mit der Schaukelkombo, Welche die größte der Welt ist. Ich war so froh als ich das beides hinter mir hatte, denn wer in den letzten zwei Monaten etwas Zeit mit mlr verbracht hatte wusste wie viel Angst ich hatte. Am nächsten Tag fuhr ich mit der Gondel hoch um von dort mit einem Paraglider über die Stadt zu schweben. Mega geile Erfahrung ! Die Ostküste der Südinsel ging ich dann nach all dem Geld was ich in Queenstown gespendet hatte eher ruhig an, sodass ich mich immer für die kostenlose Aktivität des woanders entschied, was dank der Mega geilen Aussichten doch echt Mega cool war! Ich hab sogar Wale und Babyrobben gesehen;) Da das Wetter nicht so ganz mitspielte geriet ich bei der Überquerung zur anderen Insel etwas in Verzug da die Fähre mehrmals gecanclet wurde. Eine Nacht in Picton, dann zwei in Wellington und danach war ich dann in Auckland wo ich mich mit Leuten die ich noch aus Melbourne kannte traf. Seit ein paar Tagen bin ich nun auf der Norinsel und wieder voll in meinem Budget. Somit war ich am ersten Tag Caving und bin in diese Hölen 100m abgeseilt, am zweiten Tag raften, hatte dann Einen ruhigen Tag, den Tag danach ausreiten und Ziegen jagen und schießen, danach habe ich eine 6h Wanderung über einen aktiven Vulkan gemacht und bin jetzt wieder in Auckland um morgen endlich nach Hawaii zu Flügen ! Das coole ist dass wir immer an Mega coolen Orten bleiben. Zwei Nächte haben wir bei einheimischen gewohnt die uns deren Art essen zu zubereiten gezeigt haben, deren Tänze beigebracht haben etc und einen Tag sind wir auf einer Farm geblieben, wo ich dann auch jagen Gehen könnte.

16Sept
2014

HELLO NZ

So, nachdem ich nach einem langen Flug in Neuseeland ankam, durfte ich als Belohnung die Nacht am Flughafen verbringen um am Folgetag ueber 12 Stunden im Bus zu sitzen mit dem ZIel am Ende des Tages den ersten Nationalpark meines Neuseelandtrips zu erreichen, den Abel Tasman Nationalpark. Dort wanderten wir ein wenig umher und liessen die Umgebung auf uns wirken. Am naechsten Tag ging es auf nach Punakaiki. Ein ruhiger Ort, wo wir mitten im Regenwald schliefen. In Neuseeland passiert das meiste eig auf der Fahrt, sodass man die Natur im Bus immer entspannt auf sich wirken lassen kann. Naechster Stopp war der Franz Josef Gletscher, auf den wir mit einem Helicopter geflogen wurden und dann mit Spikes dort umherliefen, was echt ne super Erfahrung war! Naechster Stopp war Wanaka, wo ich einen Scenic Flight ueber die Berglandschaften miterleben durfte. Und so schnell war ich auch schon in Queenstown, meinem Haupt wie auch meistgefuerchten Ziel meiner Neuseelandreise, da ich heir meinen Bungee Sprung machen wollte. Queenstown gilt als Adrenalinhauptstadt der Welt, somit buchte ich fuer die Tage den hoechsten Bungee in Neuseeland und den 3. groessten der Welt, 134m hoch, die groesste "Schaukel" der Welt und einen Paraglide, den ich morgen machen werde! Den Bungeejump und die Schaukel habe ich heute hinter mich gebracht war echt mega cool war!

Soweit von mir, ich hoffe die Bilder folgen bald. 
Ich denk an euch xx

09Sept
2014

GOODBYE AUSSIE

So, unfassbar wie die Zeit seit meinem letzten Eintrag schon wieder gerannt ist, also ganz von vorn!

 

Nachdem ich eine der besten Zeiten in Surfers Paradise hatte, machte ich mich auf nach Brisbane, eine der groesseren Staedte an der Ostkueste Australiens. Dort traf ich mich bereits am ersten Abend mit Lara und hatte somit ein Stueckchen zu Hause wieder. Das Wetter war diesmal nur wenig auf unserer Seite, so dass es meist regnete, nunja. Konnt man nicht aendern, so waren wir halt abends immer feiern und haben den Tag dann drinnen verbracht, denn so wirklich viel sehen konnte man meiner Meinung nach dort auch nicht. 

Auf gings also in schoene Noosa, ein kleines Doerfchen, was hauptsaechlich von Tourismus und Gastronomie gefoerdert wird. Dort erwartete mich ein 3 taegiger Bushcamping-Kanutrip in den Everglades. Die drei Tage durfte ich mit drei weniger interessanten Menschen verbringen, 2 Franzosen die kaum ein Wort Englisch konnten sowie einem Deutschen, der meinte Deutsch in seinen 10 Monaten Australien verlernt zu haben und sich somit strickt weigerte, mit mir auf Deutsch zu kommunizieren. Nunja, nichts desto trotz war es dort echt schoen, wenn auch sehr einsam. Am zweiten Tag paddelten und wanderten wir den ganzen Tag, mit dem Ziel an einen Aussichtspunkt zu kommen, der es allemal wert war. Fotos folgen. 
Noosa hat echt viel zu bieten in der Hinsicht. Nachdem ich wieder an Land war und einen Tagesausflug in den Zoo gemacht hatte, schaute ich mir den Nationalpark in Noosa an, mit dem schoensten Kuestenweg, den ich bisher gegangen bin. Straende, wie man sie sonst immer in der Werbung sieht.

Nach Noosa gings dann auf nach Fraser Island, eine aus Sand bestehende Insel, wo wir in 8er Gruppen, als Teil einer 40iger Gruppe die Insel in einem 4WD erkundeten, sodass jeder mal selbst fuhr. Am Strand fahren war schon echt eine coole Erfahrung! Die Gruppe war super cool und wir hatten ne coole Zeit und gingen trotz regen jeden Tag irgendwo schwimmen und hatten eine Menge Spass.

Naechster Stopp: Agnes Water, wo ich eine Choppertour machte und mich nochmal im Surfen uebte und Kraft fuer die Whitsundays sammelte, wo ich anschliessend eine 10stuendige Fahrt in bestritt!

Auf den Whitsundays machte ich eine zweitaegige Segeltour, auf der wir uns die Sandstraende anschauten und schnorcheln gingen und gefuehlt eine Million Fische sahen! Ich hoffe dass ich es bald noch schaffe, Fotos hochzuladen um all das ein wenig besser zu beschreiben.

Nach einem Zwischenstopp auf Magnetic Island machten wir uns dann auf nach Cairns, meinem letzten Stopp, wo ich tauchen ging, natuerliche Steinrutschen rutschte und nochmal zum Abschied ein wenig feiern ging. Und so lange wie ich diese ganzen 6 Wochen auch geplant hatte, waren sie somit im Nu um.

11August
2014

Die ersten paar Tage

Nun bin ich bereits im fünften Ort seid ich aus Deutschland weg bin und bereits an meinem 5. Ort. Also Schritt für Schritt.

 

Als erstes war ich in Vietnam, da ich dort einen 13h Aufenthalt hatte, bevor mein Flug nach Sydney ging. 

Bereits als ich dort den Flughafen verließ, war ich verunsichert. Kaum einer konnte Englisch, ich wusste nicht einmal zu welchem Kurs der Euro zum Vietnam Dollar stand, und ich war komplett übermüdet von meinem 13h Flug. Ich suchte mir einen Taxifahrer, der mich in die Stadt beförderte. Auf dem Weg holte ich dann erstmals Geld ab, 1 000 000 Vietnam Dollar.. ich hoffte, der Kurs stand am ATM, fehlgeschlagen. Als neugeborene Millionärin machte ich mich also auf den Weg in die Stadt, ohne annähernd zu wissen, wie viel das waren. Dort ließ ich mich von einem Fahrradtaxifahrer durch die Stadt fahren und mir die wichtigsten Orte zeige. Die Sonne brannte. Fotos durfte ich keine machen, wurde mir zumindest so ans Herz gelegt, da die Wahrscheinlichkeit, dass meine Kamera dann ganz weg sei zu groß war. Na gut... Die Tour war echt schön, jedoch war mir danach dann auch echt langweilig. Ich setze mich in ein Hotel zum essen, da mich der Geruch auf dem Markt dort eher an Erbrochenes erinnerte, hatte ich dann eher weniger Lust mir dort mein Mittagsmahl zu holen. Danach hatte ich nichts mehr zu tun, also badete ich mit meinem Rucksack im Arm etwas in der Sonne. Der Tag war somit eher unspektakulär, aber defintiv eine schöne Alternative zu einem langen Aufenthalt auf dem Flughafen. 

 

Als nächstes war ich dann wieder in Sydney, wo ich mich selbstverständlich dann auch erstmal wieder auf zur Bäckerei machte und dort auch die meiste Zeit meiner Tage in Sydney verbrachte, wenn ich mich nicht mit Leuten getroffen hab, die ich noch kannte. Somit ging ich am Donnerstag natürlich ins Ivy, was leider auch der Grund war warum ich am nächsten Tag 3h zu spät zur Arbeit kam. Peinlich genug, muss man deswegen auch nicht weiter ausführen haha.

 

Samstag Abend machte ich mich dann auf Richtung Surfcamp. Nach einer schlaflosen Nacht im Bus durfte ich dann gleich um 9 Uhr surfen. Das Surfcamp an sich war richtig cool. Es war schön, das sich nach dem letzten halben Jahr erstmals wieder das Gefühl versprürt, Zeit für mich zu haben. Das surfen an sich hat aber auch Spaß gemacht, auch wenn es echt schwer ist und man echt oft auf die Schnauze fällt, hatte ich immer wieder Lust es noch einmal zu probieren, sodass ich es jetzt zumindest regelmäßig bei den Wellen aufs Brett schaffe ;)


Nach vier Tagen ging es dann auf nach Byron Bay. Byron Bay ist echt ein super schöner und vor Allem entspannter Ort, Der Strand ist super schön, es gibt echt schöne Wege mit tollen Aussichtspunkten, aber ingesamt eher langweilig, zumindest zu dieser Jahreszeit. Ich hatte ein paar schöne Tage, war dann aber auch froh, als es weiter ging. Einen Tag machte ich einen Tagesausflug nach Nimbin, der Marijuanahauptstadt Australiens, wo wir uns dann alle Cookies kauften, für die diese Stadt ja so berüchtigt war. Ja, auch ich hab welche gekauft, auch wenn ich ja nicht so wirklich was mit Gras am Hut habe. War im Endeffekt aber auch alles nicht so spannend wie erwartet haha.

 

Klingt jetzt alles eher unspektakulär, aber ich hab echt ne geile Zeit. Es ist so schön, auszuschlafen, jeden Tag in den Tag hereinzuleben und dann zu entscheiden, was ich machen möchte. Ich hab echt nen paar coole Leute kennengelernt, wovon ich die, die in die gleiche Richtung reisen immer wieder sehe! Somit sind wir momentan häufig zu dritt, Sebastian, Jannik und ich, und planen unsere Tage dann meist gemeinsam. 

 

Mein letzter Stopp bisher war Surfers Paradise. Ich LIEBE es hier, die Stadt scheint irgendwie wirklich nur aus dem Stadtkern zu bestehen, welcher direkt am Strand liegt. Es ist super modern, mit tausend Hochhäusern, leuchtenden Palmen und vielen Clubs. Tagsüber gehen wir immer in die Themeparks, Wet'n'Wild, Sea World und Movie World, und gehen dann abends feiern. Super Ausgleich und man hat immer was zu tun. Ich wünschte echt, ich könnte hier noch ein paar Tage bleiben! Nunja,

ich poste die Tage mal noch ein paar dazu gehörige Bilder, aber das war es erst einmal von mir.

Liebste Grüße

12Mai
2014

Coming to an end

Hey Freunde, 

unfassbar, schon wieder ein froehlicher Eintrag in meinem Blog in einem solch kurzen temporaerem Abstand, was da los ist, man weiss es nicht. Vermutlich entwickelt sich diese Ambition aus der bei einer 14 stuendigen Doppelschicht entstehenden Langweile, aber das ist nur eine Hypothese. ;)

Im Hintergrund traellert Musik der 2000er, das kuenstliche Licht scheint auf mich hinunter und die immerwieder gleichen Gesichter ziehen ausdruckslos an mir vorrueber. SPANNEND.

Um von meinem ultraspannenden Arbeitsleben abzulenken, wechsle ich nun gekonnt auffaellig zu meinem Alltagleben und bringe euch auf den neusten Stand.

SO, meine letzten 7 Wochen haben angefangen und ich kann es nicht fassen. Seit Januar hocke ich, ausgenommen von meiner 3,5 woechigen Auszeit in Deutschland, nun in Sydney und bin bereits ueber acht Monate in Australien. Ich erinnere mich wage an meine Anfangszeit und dass ich immer fest gehofft hatte, nie einer von diesen Menschen zu werden, die bereits acht Monate hier sind. Nicht, weil ich nicht acht Monate in Australien sein mag, definitiv nicht, jedoch war mir von Anfang an bewusst, dass ich nicht wollte, dass sie Zeit so schnell fortschreitet und mir mein hier aufgebautes Leben so ruckartig wieder nimmt. Nunja, hilft ja alles nichts, jetzt bin ich hier und aendern kann ichs ja eh nicht. 

 

Jedenfalls hat sich mein Schicksal letzte Woche nochmal etwas ganz besonderes fuer mich und meine 13 weiblichen Mitbewohner einfallen lassen, um nochmal ein wenig Leben in unsere letzten Wochen hier zu bringen. Um 22Uhr abends kletterte ich mit begrenzter Muedigkeit in mein Hochbett und probierte mich in vergebens in den Schlaf zu zwingen, um mir die 14h Schicht am Folgetag durch weniger Muedigkeit, Demotivation und Aufmerksamkeitsmangel zu erleichtern. Schien leider so, dass ich die einzige war, die das wollte, denn sobald mein Vermieter unser Apartment betrat, ging der Radau auch schon los. Schreien, Lachen, Empoerung machte sich breit. Eine Stunde lang probierte ich die Lautstaerke zu uebertoenen, dann klingelte mein Handy. Whatsappnachricht in der Gruppe, mit den Maedels aus meinem Apartment. "Whats happening? Why is it so noisy?" fragt eine meiner Mitbewohnerin zu meinem Glueck. "Just come out" ist die emotionslose Antwort einer anderen. Ich weigerte mich. Schon wieder klingelte mein Handy "We all have to leave the apartment in ten days" - Schlechter verspaeteter Aprilscherz, dacht ich mir. Da es aber immernoch nicht leiser wurde, rollte ich mich aus meinem Bett und schlurfte Richtung Wohnzimmer. Dabei stellte sich heraus, doch alles kein schlechter Scherz, sondern purer ernst. Weitere 11 Tage hatten wir zu dem Zeitpunkt, um das komplette Apartment zu raeumen. der Pseudo-Hauptgrund: Lautstaerkebeschwerden der letzten sechs Monate. Die meisten wohnten zu dem Zeitpunkt nicht einmal hier, aber nunja. Nun soll der eigentliche Besitzer, der auch meinen Vermieter aus dem Apartment geschmissen hat, dort einziehen. BOMBE!

Nunja, nun trennen sich unsere Wege weitesgehend schneller als gedacht und das schoene Luxusleben hat ein Ende. Ganz so extrem ist es nicht, aber gut, auch wenn wir nun alle noch in einem anderen Haus wohnen, jedoch fast alle in diesem und das auch nur eine Strasse weiter ist, ist es traurig sich zu verabschieden und umzuorientieren. Aber auch das sollen wir ja alle hier lernen, uns an Veraenderung, vor allem unerwartete, gewoehnen und damit problemlos klarzukommen. Oder nicht ?

 

Ansonsten sind die Fluege jetzt gebucht und meine Mutter stattet mir zum Ende hin noch einen Besuch ab! Ich freu mich echt!

Ansonsten buche ich nun immer weiter alles fuer meine acht monatige Weltreise zusammen. Die Route ist unfassbar, viele haben sie hoechstwahrscheinlich schon auf Facebook ueberfolgen, aber hier nochmal fuer alle:

1. nochmal Australien

2. Neuseeland

3. Hawaii

4. Mexico

5. Guatemala

6. Honduras

7. Nicaragua

8. Costa Rica

9. Brazil

10. Paraguay

11. Argentina

12. Chile

13. Bolivia

14. Peru

 

Kranker Scheiss, und dabei flieg ich lediglich von Staat zu Staat (Australien -> Neuseeland->Hawaii->Zentral Amerika->Suedamerika->Deutschland

Von Mexico bis Costa Rica reise ich mit Bus und Bahn, genauso wie von Brasilien nach Peru! Der Rest easy per Flieger. Unterwegs bin ich dann ne ganze Weile, geplant sind ca. 4 Wochen Australien, 4 Wochen Neuseeland, 2 Wochen Hawaii, 2 Monate Centralamerika, 2 Monate in Suedamerika reisen und danach 6 Wochen ein Auslandspraktikum im Bereich Psychologie in Peru! 

Freaky Stories!

Bis dann meine Freunde

05April
2014

Workaholic

So, jetzt der Part, den die meisten eigentlich noch nicht kennen....

Was ist alles geschehen, seitdem ich wieder hin bin?

 

Also, erstmal im Bezug auf Freizeit...

Was echt cool ist an Australien ist, dass man irgendwie alle Leute immer wiedersieht...

So, als ich wiedergekommen bin, bin ich an dem Tag durch die Stadt gelaufen und habe zufaellig zwei Schweden getroffen, die ich noch aus meinem Hostel in Melbourne kannte! So, eine weitere Freundin, Finnin, kam ein paar Tage spaeter auch wieder nach Sydney! Sie musste einige Monate nach Hause, weil sie ein Loch im Magen hatte und nicht weiter machen konnte. Soweit, so gut. War supercool, die alle wiederzusehen!
Olli kam dann ploetzlich spontan auch wieder zurueck nach Sydney, obwohl er ja eigentlich durch Asien reisen wollte. Auch mega cool, man ist halt nie alleine.

Ich wohne immernoch in meiner 14 Maedchen WG was echt viel cooler ist, als es klingt, denn obwohl ich so viel arbeite verliere ich nicht den sozialen Kontakt und muss mich nicht mit intersexuellen Beziehungsproblemen meiner Mitbewohner beschaeftigten, weil die innerhalb der WG halt nicht geben kann ;) und die Maedels sind echt cool.

So, diese und letzte Woche haben dann Ida und Marisa, meine Tasmanien und Melbourne Kompaninnen, Sydney und somit auch mir einen Besuch abgestattet! Mega cool, die waren jeweils zwar nur eine Nacht da, aber dann waren wir halt zwei Mal feiern, hatten zwei supercoole Abende und ich hab mal ein bisschen Ablenkung von meinem Arbeitsalltag bekommen.

Und jetzt zur Arbeit, das ist naemlich alles superfreaky haha

Also, seit ich wieder da bin arbeite ich mal so easy knapp 70h die Woche, manchmal 14h ohne Pause! 4.30 -18.30! Mir wird gerne mal gesagt, sowas duerfte man gar nicht mit mir machen blablabla, aber haaallooo? Ich bin hier um zu arbeiten und hab damit mal in einer Woche eben 1200 Dollar gemacht, wer meckert dann noch ueber sowas? Ich jedenfalls nicht und mittlerweile macht es mir auch echt Spass, auch wenn es manchmal sehr eintoenig ist. Aber da ich am meisten Zeit in diesem Laden verbringe, ja, foermlich drin lebe, hab ich langsam echt so einen Ueberblick und fuehle mich hier ganz wohl. Ist ne super Atmosphaere, mittlerweile arbeiten hier nur noch Leute, die ich mag, dazu gleich mehr, und ich lache fast dauerhaft, weil immer irgendwas witziges passiert.

Hatte letzens ein eher weniges erfreuliches Erlebnis. Hatte wieder eine Doppelschicht aber mit kurzer Pause, in der ich mich hingesetzt hatte. Sah aus, als wuerde sich eine Frau ohne bezahlt zu haben ein Getraenk aus dem Kuehlschrank nehmen, schade war, dass sie gezahlt hatte und ich es aus dem Winkel nur nicht gesehen hatte. Die ist daraufhin so unfassbar ausgerastet, dass war unglaublich. Ist direkt zu meinem Chef und hat sich beschwert, hat nochmal bei der Chefin angerufen und mega Terror gemacht, gesagt, dass sie es allen ihren Freunden erzaehlen wird, nie wieder kommen wird und der ganze Scheiss haha naja, mein Tag war fuer mich gelaufen, also ich durfte noch brav zu Ende arbeiten aber ich war sowohl mit der Kraft als auch mit den Nerven am Ende! 

So, Samstags arbeite ich ja immer komplett alleine und irgendwie hat immer irgendwas nicht geklappt, irgendeine technische Scheisse, sodass der Computer und der Mahler fuer den Kaffee ploetzlich nicht mehr funktionieren, dass irgendein Schluessel fehlt, dass der Laden Unterwasser steht, habe mittlerweile fast alles durch! Und morgens um 6 will man seinen Chef eigentlich auch lieber ungerne aus dem Bett klingeln, wenn der sich die ganze Woche gefreut hat endlich mal wieder ausschlafen zu koennen.

Mein Chef fliegt naechste Woche fuer zwei Wochen nach Deutschland, BOMBE, weil dann halt alles an mir haengen bleibt. Ich darf dann alle Bestellungen machen, die Leute bezahlen, den ganzen Geldscheiss generell und soweiter, also niemand kommt zur Kontrolle und alle Verantwortung liegt bei mir, KLASSE hahah also es sind nur 7 Tage, weil ja Ostern ist, aber das kann ja lustig werden, meine Freunde. Kleinet 18jaehriges Maedchen soll den Laden schmeissen haha ich bin jedenfalls gespannt wie das laeuft und sehe schon, dass ich sicherlich mehrmals an meine Grenzen stossen werde, aber mal sehen was kommt.

Ich hatte ja vorhin angesprochen, dass mittlerweile nur noch Leute hier arbeiten, die ich mag haha. Als ich weg war gab es ein Angestelltenwechsel. Die neue passte mir ja mal so gar nicht in den Kram. Die war 27 oder so, und klar, da will man sich nichts von einer 18jaehrigen sagen lassen, aber die hat echt NICHTS gemacht was ich gesagt hab oder es in Frage gestellt. Sprecht mich wenn ihr mich das naechste Mal seht auf Steffi an und ich erzaehls euch mit FREUDE genauer, aber die hat mich echt verrueckt gemacht!! Und so viele unnoetige Fragen die sie gestellt hat etc.. naja, mit ein paar Andeutungen und etwas auf meinen Chef einreden wurde sie einmal von ihm eliminiert, und dann hat sie schon selbst gekuendigt. Rausmobben erfolgreich! JA ICH BIN BOESE! hahah

 

Najaaa und jetzt ist bald Ostern also denke ich, da ich eh frei habe, werde ich mal spontan runter nach Melbourne duesen und mir nen schoenes Wochenende mit Rebecca, die mit der ich beim Stereosonic und bei Avicii war, die anfangs mit der, die das Loch im Magen hatte, gereist ist, und natuerlich mit Ida und Marisa machen, die da gerade chillen! Wird bombe, Amigos! Wird bombe!

 

Sooooooo, endlich wieder alles geupdated! Wer Bilder sehen will muss zu Instagram!

 

Bis dennski !

05April
2014

GERMANY

Ja, krass, dann Stand ich ploetzlich in Berlin. 16 Tage, endlose Fluege hin und her. Aber gut, hatte ja alles seinen Sinn.

Gab natuerlich zwei Seiten ... auf der einen Seite war es so super schoen alle wiederzusehen und ich hatte so viel Spass und hab mich, auch wenns echt stressig war alles unter einen Hut zu bekommen, echt richtig richtig wohl gefuehlt mit euch.

Und natuerlich die negative, die ich hier nicht allzusehr ausfuehren moechte. Ich moechte lediglich am meine Oma gedenken, die in dieser Zeit verstorben ist, womit ich wahrscheinlich meinen fleissigsten Blogstalker verloren habe, was auch ein Grund war, warum ich solange nichts geschrieben hatte. 

 

Ansonsten gibt es auch zu Deutschland nicht allzu viel zu sagen .. Wuhu, ein weiterer Punkt abgearbeitet.. ;)

15Februar
2014

Die ersten Wochen in Sydney

Die meisten kennen die aktuellsten Stories ja nun schon, aber gut.

 

Nach unserem Tasmanienurlaub hab ich mich dann von Marisa und Ida verabschiedet und Richtung Sydney begeben. Die ersten Tage waren ruhig und super entspannt, ein Gefuehl dass ich jetzt immer seltener habe.

Am Flughafen wurde ich von Samuel und Alex, zwei Freunde von mir, die ich noch aus Melbourne kannte und seither auch als gute Freunde bezeichnen kann. So verbrachte ich die ersten paar Tage mit den beiden und Olli, mit dem ich anfangs ja noch in Thailand war. Dann hatte ich mein Probearbeiten in der deutschen Baeckerei, in der Olli seitdem wir getrennte Wege gegangen sind, gearbeitet hat. Da er jetzt ging, hab ich mir ueberlegt gehabt, seinen Job zu uebernehmen. Das hat soweit auch alles bestens geklappt, ich habe da direkt Vollzeit angefangen. Zwischenzeitlich war noch Irene da, eine, mit der ich damals die Great Ocean Road Tour gemacht habe.

Seither habe ich hier nicht viel mehr gemacht als arbeiten. Anfangs so circa 55 Stunden die Woche, super, denn so verdiene ich Geld und kann anschliessend entspannt reisen.

Gelegentlich hatte ich auch ein paar witzige Partyabende und hab mir in der Zeit mal etwas mehr gegoennt, indem ich oft essen war und einfach nicht allzu sehr auf mein Geld geachtet hatte

 

Dann kam aber auch schon alles wieder anders als geplant. Ich rief bei meinen Grosseltern zu Hause an und erfur von meinem Opa, dass meine Oma im Krankenhaus liegt. Als ich sie anschliessend anrief, war diese aber auch nicht so gespraechig. Als ich dann nach vielem hin und her telefonieren herausfand, dass sie Lungenkrebs hat, es ihr mega schlecht geht und sie bald stirbt, hab ich umgehend die Entscheidung getroffen spontan nach Hause zu fliegen, wie die meisten ja mitbekommen haben, als ich sie zum Beispiel spontan ueberrascht habe ;)

Soweit zur Anfangszeit in Sydney.

15Januar
2014

TASSIE ROAD TRIP

Habe diesen eintrag schon vor 2,5 monaten geschrieben haha jetzt kommt er endlich online...

So, wie geplant machten Ida, Marisa und ich uns nach Verlassen Melbourne auf nach Tasmanien. Unser Flug ging Mittwoch, den Camper hatten wir jedoch erst ab Donnerstag gebucht. Kein Ding, dachten wir uns, schlafen wir hält auf sem Flughafen, da unser Flieger ja erst abends landete und wir den Camper schon morgens abholen durften. Da Hobart jedoch nur ein sehr kleines Städtchen ist, schließt dieser nachts und wir waren vorerst planlos. Wir wollten uns ein neues Hostel suchen, jedoch waren alle Hostels ausgebucht, da im Januar hier Hochsaison ist und somit die einzige Zeit wo man darauf hoffen kann, dass die Temperaturen doch gelegentlich sommerlich sind. Haben im Endeffekt noch alle ein Bettchen bekommen und somit ginge am nächsten Tag auf in unser einwöchiges Abenteuer. So sehr wir uns auch darauf freuten, jagte uns die Tatsache, dass einer hier in der Stadt noch Autofahren müsse doch ziemlich Angst ein. Ich erklärte mich bereit und ich kann sagen, diese erste halbe Stunde war sicherlich eine der aufregendsten meines bisherigen Lebens und das obwohl ich vermutlich noch am ruhigsten war. Marisa saß am anderen Fenster, Ida auf dem unsicheren Mittelplatz. Wir suchten einen Supermarkt, ich wurde dann ruckartig von beiden in eine Straße gelotst, links abbiegen (hier ja eigentlich einfacher), aufgrund der Aufregung natürlich straight auf die falsche Straßenseite, Autos kamen uns vom anderen Ende der Straße entgegen, ein steilere Berg stand uns bevor, falscher Gang, trotzdem hoch, hoffen, dass wir nicht gleich rückwärts runterrollen, die Hauptstraße wiederfinden, weiterfahren, rechts auf eine Tankstelle abbiegen, Kreisverkehr, am Berg anfahren, alles im dritten Gang, dann auf den Highway, ungewollt, entgegenkommender Verkehr ohne mittlere Abgrenzung. Keine Ahnung. Alles fing so schnell. Aber wie man schon merkt hält dieses eigentlich äußerst instabile Teil doch ne Menge aus. Im vierten Gang kann man damit auch easy anfahren haben wir gemerkt, verwechselt man in dem Fall dann auch gerne Mal mit dem Rückwärtsgang. Nunja, bald machten wir uns dann auf zum ersten Nationalpark! Der ruhige Highway war definitiv entspannt und somit kam bei uns allen auch Urlaubsstimmung auf. Im Endeffekt umkreisten wir sie gesamte Insel, sind viel gewandert, haben viele Tiere gesehen, waren in irgendwelchen Seen schwimmen, an irgendwelchen Stränden und haben das Campingleben voll ausgekostet. Spannend waren immer wieder Sachen wie die Tiere fast zu unerfahren, die plötzlich die Straße betreten, unbekannte Warnlampen bei dem Schrottcampervan, die schöne Natur, eine Gesitrertour durch ein altes Gefängnis oder auch einfach nicht zu wissen wo man schlafen wird uns einfach jeden Abend woanders zu sein und neue Menschen kennenlernen. Bald bald baaaal lade ivch eventuell auch bilder hoch:)

07Januar
2014

Goodbye Melbourne

Unfassbar, heute vor genau 4Monaten bin ich in Melbourne angekommen und ich Manns kaum glauben, dass heute mein letzter Tag in Melbourne ist, vorerst. 

Nachdem die letzten Wochen doch noch sehr emotional waren, durch Dinge wie Weihnachten, stressvolle Arbeit, das Wiedersehen mit Putschi, Ale und Julez ♥♥♥♥♥ und vielen weiteren Dingen, hat sich nun doch letztendlich alles wieder beruhigt, sodass ich morgen mit Ida und Marisa nach Tasmanien starten und die Insel in 7Tagen mit einem Campervan umkreisen werde.

Heiligabend war echt schrecklich, ich musste am 24. Zwei Schichten arbeiten und vor Allem das Beobachten der ganzen Familien, die im Restaurant den Abend gemeinsam und harmonisch verbrachten und einem Jerry Christmas wünschten, machte mir erstmals wieder klar, dass ich komplett alleine hier bin. Den 25. Verbrachten wir dann mit dem ein noder anderen Bier bei 33° am Strand. Naja, bei dem eher weniger weihnachtlichen Weihnachten war es umso schöner, als ich ein paar Tage später via Mitfahrgelegenheit nach Sydney düste und dort wie bereits erwähnt auf Putschi, Ale und glücklicher- sowie auch zufälligerweise auf Julez traf und mich erstmals wieder heimisch fühlte. 

Leider vergingen auch diese Tage äußerst schnell und schon war ich wieder in Melbourne um meine letzten Arbeitstage bestritt. 

Ich Hans mir hier echt gemütlich gemacht und zu wissen dass ich jetzt in einer Woche in Sydney wieder ganz von vorne anfangen muss, ist schon ziemlich beängstigend. Immerhin hab ich ein bisschen mehr Ahnung als in Melbourne, sodass ich mich hoffentlich beim Bäcker soweit beweisen kann, dass ich da eine Weile bleiben kann:)

 

Ciao, Melbourne, war schön mit dir:)

18Dezember
2013

Road Trips und der aktuelle Stand der Dinge

Soooooo, es steht fest. Nach ganzen 4Monaten in Melbourne werde ich diese Stadt verlassen. Erst einmal starten Marisa und ich einen Roadtrip von Melbourne nach Sydney über Silvester! Da wurde eine riesige Wiedervereinigung geben denn kaum ein Backpacker ist nicht in Sydney über NewYearsEve! Ich Manns kaum erwarten.
Dann kommen wir für ein paar Tage zurück, sodass ich mich auch nochmal von Melbourne verabschieden kann, obwohl mittlerweile sowieso so gut wie jeder hier abhaut, also ist es auch für mich ein guter Zeitpunkt zu gehen. Am 8/9 Januar machen Ida, Marisa und ich uns dann auf nach Tasmanien, wo wir für eine Woche einen Campervan gemietet haben und die Insel einmal umrunden werden!

Anschließend geht es dann ab nach Sydney, wo ich voraussichtlich Ollis Job über nehmen werde und dann da beim Bäcker arbeiten werde.
soweit zu meinen Plänen!
18Dezember
2013

Interkulturelle Barrieren, nächtliche Eindringle & australische Partykultur

Erst einmal wieder, was hat mich seit dem letzten Mal verändert...
Ich habe immer noch die gleichen Jobs, arbeite dort Tag für Tag und mache hier so mein Geld.
Das Einzige was sich verändert hat, das aber auch schon seit längerem, ist meine Wohnsituation. Nach 2,5 Wochen bei der Inderin musste ich da weg. Die Lage war so super ungünstig, sodass ich nach 23Uhr einfach nicht mehr nach Hause hätte kommen können und außerdem traf ich dort bereits auf die erste interkulturelle Barriere.
Es ist ja allgemein bekannt, dass ich nicht der ordentlichste Mensch bin, erst Recht nicht wenn ich ja eig nie zu Hause bin und sich somit keine Zeit zum aufräumen ergibt. Kein Problem für meine Mitbewohnerin, einmal täglich drang sie unaufgefordert und ohne Vorwarnung, vor ihrer täglichen Gebetsstunde, die sie natürlich auch in meinem Zimmer abhalten musste, mein Zimmer aufzuräumen, was sie mir dann abends immer wieder begeistert berichtete. Das ist kein Sarkasmus, sie fand wirklich Spaß daran zu haben. Tja, nur wusste die arme leider nicht, dass sie da einen ganz wunden Punkt bei mir erwischt hat, denn es ist doch genau die endlose Diskussion, die ich seit Jahren schon mit meiner Mutter zu Hause führte. Ich wies meine Mitbewohnerin somit mehrmals nett darauf hin, half leider nicht viel. Generell fühlte ich mich dort auch unwohl, da ich oftmals nicht einschlafen konnte oder von ihr geweckt wurde, weil sie entweder zu laut gelacht oder zu laut geweint hat und ich nichts außer der Dusche, der Waschmaschine und meinem Bett benutzte.
Also, ich bin umgezogen in die City, bezahle 125 Dollar die Woche warm, Laufe zwanzig Minuten zu meinem Job tagsüber und kann mit der Tram zum Restaurant durchfahren. Ich lebe mit 3 Koreanerinnen und zwei Franzosen zusammen mit denen ich super klarkomme.

Letzte Woche kam es dann zu meiner ersten Konfrontation hier und ich lerne immer mehr, wer ich selbst bin. Eine Südamerikanerin auf meiner Arbeit, die bereits stolze 1,5 Jahre in Australien lebt und ein Englisch hat das aus den Grundbausteinen "don't make mess" "how spice - mild medium or hot?" Und "faster, faster" besteht, hat mich echt an meine Grenzen gebracht. Egal was ich mache, es ist in ihren Augen falsch (Achja "nonono, you HAVE to do it this way" gehört auch noch zu den Grundbausteinen ;-)  ). Das witzige daran ist, sie korrigiert mich, bevor ich den Fehler überhaupt hätte machen können. Ich hab mich echt lange probiert zurückzuhalten doch als es dann dreimal in einer Reihe passierte war bei mir die Grenze dann auch überschritten, sodass das ganze in eine heftige Diskussion ausartete. Nunja, nun arbeiten wir Gott sei Dank etwas distanzierter und es geht schon viel besser.

Letztes Wochenende dann bin ich hier auf ein Elektrofestival gegangen beziehungsweise DAS Electrofestival Australiens. Nachdem ich ganze zwei Monate tagtäglich arbeiten musste und auch am ersten Festivaltag bereits am frühen Nachmittag zur Arbeit aufbrechen musste, konnte ich mir Sonntag erstmals komplett frei nehmen. Es war echt ein super geiler Tag und wir standen bei Zedd, Calvin Harris, David Guetta und und und irgendwo unter den ersten zehn Reihen. Geplant war, dass das Festival bis um 22uhr ging. Was meiner Meinung ja schon sehr früh war. Ach, es wird sicher noch X Zugaben geben, dachte ich mir. HAHA - Zugabe? Fehlanzeige. Die Zugabe gabs um 21.55 sodass auch um Punkt 22Uhr Schluss war und sich alle ruhig und ohne sich zu Beschweren zum Ausgang begaben. Ich zweifelte ja schon lange an der australischen Feierkultur, weil die meisten Clubs hier in Melbourne um Punkt 3uhr nachts schließen, da sie sich die Lizensen für weitere Stunden nicht leisten können, aber das hat das alles nochmal getoppt. Ninja, ich hatte nen teilen Tag und will jetzt auch nicht weiter meckern.

Ich berichte stattdessen lieber von dem Vorfall in meinem Apartment letzten Freitag bzw eig eher Samstag morgen. Ich schlafe, bin komplett fertig von der Arbeit, als meine Mitbewohnerin der Meinung war, mich durch ich schreien zu wecken. Ich ignorierte es anfangs, bis mir bewusst wurde, dass sie folgendes geschrien hatte: "there is a stranger in my bed" Huch, sollte man ihr vielleicht doch mal helfen und so schmiss ich einen ca. 30jährigen Mann aus unserem Apartment, der in dieses lediglich in Unterwäsche eingedrungen ist und sich, da er so betrunken war, einfach zu meiner Mitbewohnerin ins Bett legte. Wir haben bis dahin die Wohnungstür nie abgeschlossen, da man für die Haustür bereits einen Schlüssel brauch und es daher niemand für nötig gesehen hatte. Komische Menschen gibt es!!
09November
2013

Grampians

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(Kängerufleisch nomnom)


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09November
2013

Great Ocean Road

Und die Bilder von meiner Fahrt über die Great Ocean Road

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05November
2013

Wilson Promotory Nationalpark

Hier die Bilder von meinem Tagesausflug zum südlichsten Punkt des australischen Festlandes

Kängerus
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Wombats
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Landschaften
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Ich hehe
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30Oktober
2013

Still Melbourne

Was ist eigentlich los bei mir.Man man, da hab ich mir doch so fest vorgenommen gehabt hier regelmäßig rein zu schreiben und dann macht mir der geringe Internetzugang sowie die Chronologie der Einträge echt zu schaffen. Ich bin nämlich ein bisschen entlang der Südküste getravelt und haabe somit damit begonnen die Weiten Australiens zu erschließen. Ich war in mehreren Nationalparks, hab alle möglichen Tiere gesehen, jedoch werd ich da die Bilder für sich sprechen lassen, wenn das iwann mal mit meinem Tablet hinhaut.
So, bei mir hat sich seit meinem letzten Eintrag bezüglich Melbourne eine Menge geändert. Obwohl ich an sich immer noch auf eine Farm möchte hab ich mich entschieden noch etwas in Melbourne zu verweilen.

Nachdem ich aus dem Schweigekloster kam musste ich mir erstmal einen neuen Job suchen, da ich mich bei dem alten doch nur geringfügig wohl gefühlt habe. Also habe ich einen Gelegenheitsjobs angenommen, wo ich die Möbel für eine Messe aufbauen musste, erste Schicht war von 0-7:30 Uhr, wobei man sich bei einem Stundenlohn von 18 Dollar auch nicht beschweren sollte.

Anschließend habe ich erneut bei einem Italiener, diesmal bei einer Pizzeria, einen Job ergattern können und arbeite seither jeden Abend, Montag ausgenommen, dort.

Außerdem habe ich einen zweiten Job seit dieser Woche. Meine Chefin nennt es gerne ein mexikanisches Subway, also gleich aufgebaut nur das bei uns Burritos, Nachos und Ähnliches die Speisekarte zieren.

Bei meinem Job beim Italiener habe ich eine Inderin kennengelernt, bei der ich jetzt, vorerst, eingezogen bin, da mein Hostel ab dieser Woche 200Dollar kostet und ich das dann doch nicht ganz einsehe. Irgendwie konnte ich dennoch nicht mi dem Hostelleben abschließen, was sich ziemlich deutlich dadurch zeigt, dass heute mein erster Abend ist, den ich nicht im Hostel verbringe - da war ich natürlich heute trotzdem. Es ist echt anstrengend denn die Wahl fällt in der Woche zwischen 23Uhr nach Hause fahren oder erst um 4:30(eig,alle Clubs machen hier auch noch um 3Uhr zu) Da wir viel feiern gehen bleib ich meist dann abeer doch. So ganz mit der Situation habe ich mich noch nicht abgefunden.

Apropos feiern;  seit in aus dem Schweigekloster raus bin war ich so viel weg, so ca. 4x die Woche kommt schon hin und dann das ganz immer noch nach der Arbeit und trotz der Arbeit am nächsten morgen. Werde aufgrund dessen auch gleich tot ins Nett fallen. Naja was solls, ich genieße das irgendwie trotzdem und arbeiten macht mir echt Spaß, hätte ja nie gedacht dass ich mich mal für Arbeit begeistern kann haha.

Zukünftige Pläne geb in lieber nicht preis haha denn die verwirren euch am Ende ja doch nur weil ich ja so ein Talent zum dauerhaften Umplanen hier entwickelt zu haben scheine. So, ich gönnw mir jetzt mal ne ruhige Nacht, denn morgen ist ja Halloween und da muss ich doch glatt wieder ins Hostel;)

Tüdelü - bald gibts Bilder;)

17Oktober
2013

Adhitthāna, Anicca, Vipassana - Auf dem Weg zur Erleuchtung

Anfangsinfos:

4:00 a.m.--------------------Gong - Aufstehen

4:30-6:30 a.m.----------------Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer

6:30-8:00 a.m.----------------Frühstückspause

8:00-9:00 a.m.----------------GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE

9:00-11:00 a.m.---------------Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer

11:00-12:00 -----------------Mittagessen

12:00-1:00 p.m.---------------Ruhepause und Gelegenheit zum Interview mit dem Lehrer

1:00-2:30 p.m.----------------Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer

2:30-3:30 p.m.----------------GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE

3:30-5:00 p.m.----------------Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer

5:00-6:00 p.m.----------------Teepause

6:00-7:00 p.m.----------------GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE

7:00-8:15 p.m.----------------Vortrag des Lehrers in der Halle

8:15-9:00 p.m.----------------GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE

9:00-9:30 p.m.----------------Zeit für Fragen in der Halle

9:30 p.m.--------------------Nachtruhe - Licht aus

 1. kein lebendes Wesen zu töten;
 2. nicht zu stehlen;
 3. sich jeglicher sexueller Aktivitäten zu enthalten;
 4. nicht zu lügen;
 5. keine Rauschmittel irgendwelcher Art (einschl. Tabak und Alkohol) zu sich zu nehmen

 

--------------

 

Ich habe diesen Textschon vor ner Weile geschrieben. er ist sehr lang, also lest ihn nur durch, wenn es euch wirklich interessiert hehe.
So, vor zwei Tagen habe ich nun das "Schweigekloster" verlassen und bin heil wieder in meinem Hostel angekommen bin.
Was habe ich eigentlich genau gemacht? Was ist "Vipassana"( So ist der Name des Programms)? Wenn man "Vipassana" in Kombination mit dem Wort "Pain" googelt, stößt man doch glatt mal auf über 11 Millionen Ergebnisse, dennoch ist es keine Schmerztherapie beziehungsweise vielleicht auch nur nicht direkt, dazu später mehr. Manche Teilnehmer könnten auch auf die seltsame Idee kommen, dass es sich vielleicht doch um einen Sprachkurs handelt, in dem kostenlose Unterkunft und Verpflegung integriert sind, denn man wird täglich mit neuem Vokabular der alt-indischen Sprache Pali beworfen (Adhitthāna, Anicca, Vipassana beispielsweise ;) ) Alles was ich wusste war, dass es genauergenommen kein Schweigekloster ist, jedoch das das bestpassenste allgemein bekannte Synonxm dazu ist. Eigentlich ist es ein Meditationszentrum und das war auch so ziemlich alles was ich wusste, ausgenommen der strengen Regelungen dazu gehören einmal die fünf Prinzipien sowie das Einhalten der edlen Stille und alles was dazugehört, sowie den Tagesplan.
10 Stunden am Tag meditieren - HAHA, dacht ich mir, das kann ja nicht so schwer sein. Was wusste ich auch schon von Medtiation. Bei dem Wort kam mir immernoch ein fremder Mensch vor Augen, der seine Hände, bei denen er Daumen und Zeigefinger zu einem Kreis zusammengeführt hat, auf die Knie seiner Beine, die zu einem Schneidersitz zusammengefaltetet waren, legt und dabei laut "Ommm" vor sich hersummt. Tja, damit war wohl nichts und die zehn Stunden machten mir letztendlich mehr zu schaffen als erwartet, aber jetzt mal ganz von vorne....
Nachdem mich auf der zweistündigen Hinfahrt die unerwartete Kontrolle im Zug (Gott sei Dank bin ich mal nicht schwarz gefahren), sowie seltsam aufdringliche Menschen im Bus und letztendlich auch noch ich sowie die fünf anderen die mit den öffentlichen gekommen sind vierzig Minuten zum Zentrum bergauf wandern mussten, da uns der versprochene Bus irgendwie vergessen hatte, voerrst nich in Aufruhe versetztn, kam ich erschöpft im Zentrum an und das erste was mir auffiel: JA, ich bin definitiv die jüngste hier, das kann ja freaky werden.
Erstmal den Anmeldezettel ausfüllen. "Man darf den Kurs vorzeitig nicht verlassen, sind Sie sich also sicher, dass sie die zehn Tage hier durchstehen?" nachdenklich und unsicher kreuzte ich "Ja" an und dachte mir "Ach, wenn ich raus muss find ich schon einen Weg." Dazu kam es ja Gott sei Dank nicht. Und dann musste ich mein Hab und Gut- Schreibzeug, Tablet, IPod, Kamera, Zeitschriften, Handy....  mein HANDY;)- abgeben. zu diesem Zeitpunkt durfte ich noch reden, somit setzte ich mich nachdem ich mich in meinem fünf-Bett-Zimmer eingerichtet hatte zu einer der Frauengruppen die sich bereits in den ersten Stunden unter dem über dreizig weiblichen Teilnehmern herauskristallisiert hatte. Ja, weiblichen, denn die strickte Geschlechtertrennung galt bereits ( Es gab sogar getrennte Parkplätze...) 
Während der Gespräche viel mir schnell auf, das ich wohl am wenigsten überzeugt beziehungsweise beeindruckt war, von dem was auf uns zukam. Nicht aus Angst, aber das ständige lamentieren der anderen über die wundersamen Wirkungen, die Krankheiten, die diese Meditationstechnik schon geheilt haben soll, aber auch darüber, dass man schon so lange (teilweise 15Jahre) auf diese Gelegenheit wartet, versetzte mich ein bisschen in Unsicherheit, die bei der Frage verstärkt wurde, warum ich das machen möchte. Lügen durfte ich ja nicht, aber die Aussage "Ich wollte mich nur herausfordern indem ich zehn Tage nicht rede" schien doch etwas unangebracht... irgendwie habe ich es erfolgreich umschrieben.
Nach ein paar einführenden Worten und einem Abendessen, dass es zu dem Zeitpunkt noch gab, begaben wir uns zur Meditationshalle. Dort begann die edle Stille. Ich erinnere mich noch, wie ich mich gerade noch so mir nichts dir nichts mit Simone über mein Hostel unterhielt und Mitten im Satz wurde ich von der Stille unterbrochen. Die erste Meditationssitzung begann. Ein jeder richtete sich mit Meditationskissen (feste Schaumstoffquader trifft es wohl eher) und Decken ein. Ich schaute etwas ab und Begann mit nur einem Kissen im Schneidersitz, wechselte aber im Laufe der zehn Tage auf drei Kissen und änderte meine Grundpoistion zu einer deutlich gemütlicheren. Der CD - Player wurde kurz nachdem jeder Platz genommen hatte eingeschaltet und eine tiefe Stimme, die in einer mir fremden Sprache grölte schallte durch den gesamten Raum "Oh man, wenn mich irgendjemand der mich kennt hier sehen würde, der würde doch denken ich hab eine Klatsche..." nach ein paar Meditationsrunden normalisierte sich das ganze jedoch.Nach der Meditation gings auch zügig Richtung Bett, in dem ich mir es mit Schlafsack und Reisekissen mehr oder weniger gemütlich gemacht hatte. Mit meinen Zimmernachbarn war ich leider zuvor noch gar nicht in Kontakt gekommen, was die ganze Situation zumindest für mich anfangs angespannt wirken ließ.

Ja, der erste Tag.. um 4Uhr morgens läute der Gong und schmiss alle Teilnehmer begrenzt friedlich aus den Federn. Ich war unerwartet wach, was wahrscheinlich an der Aufregung lag. Ich hüpfte in einer meiner Meditationsourfits, die ich mir vor einem Monat preisgünstig in Thailand zugelegt hatte und machte mich guten Mutes auf zur Meditationshalle. Die Dunkelheit dort jedoch führte dazu, dass mich die Müdigkeit doch erneut überfiel. Ich sah, wie jemand anders sich hinlegte. "Das darf man? Wie gut!" Einige Zeit später wurde ich von der weiblichen Managerin aus meinem Schlaf erweckt. "Mist, ich darf doch nicht liegen." Anschließend begaben wir uns zum Früstück. das war vollkommen okay. Haferbrei, Jogurth, Kerne, Früchte, gebackene Pflaumen Brot, Toast, Marmelade, Honig, Tee und Kaffe zierten die Frühstückstafel. Ein bisschen Jogurth, ein paar Pflaumen und ein viertel Apfel pendelten sich zu meinem Routinefrühstück ein. Schnell aufgegessen huschte ich, wie fast immer nahezu zeitgleich mit meiner südkoreanischen Mitbewohnerin, ins Bett, um bis zur nächsten Meditation Schlaf nachzuholen. So ging es den ganzen Tag, wannimmer wir Pause hatten und mit Essen fertig waren, oder im Zimmer meditieren durften, schliefen wir. So vergingen die ersten zwei Tage schnell. "Die zehn Tage packst du doch locker, so schnell wie die vergehen" vermittelte mir mein Ego. Machte mir die Realität am dritten Tag doch glatt einen Strich durch die Rechnung, als ich nicht mehr schlafen konnte. Sowohl tagsüber als auch nachts fiel ich maximal noch in den Halbschlaf.
So, bevor wir zu den Schwierigkeiten kommen erstmal allgemein: Das Essen war ungewürzt aber sonst weitesgehend gut. Es ist überragend, wie viel Reis die Leute hier essen. Nicht nur, dass es zu Nudelauflauf Reis gab, aber auch teilweise zum Frühstück. Ab und zu gabs auch mal ein Stück Möhrenrosinenkuchen zum Nachtisch. Abends gabs immer zwei Früchte, die Auswahl hatte man aus Birne, Apfel, Orange und Banane. Die Plätze am Fenster gingen jeden Tag weg wie heiße Semmeln.  Sobald man den Essenssaal nach läuten des Gongs betreten durfte, stürmten alle zu den begrenzten Plätzen und markierten ihr Revier durch Ablegen von Flasche, Schal, Jacke, etc.; das Essen stand an zweiter Stelle. Und dann wurde die Natur beobachtet und wannimmer ein süßer Hoppelhase, ein bunter Vogel oder ein Mann (deren Bereich konnte man zum Teil von dort sehen) das Blickfeld streifte, stand dieser jeweilige erst einmal im Spotlight und man konnte beobachten, wie der Blick eines jeden, der den Platz in der ersten Reihe ergattern konnte, dem jeweiligen Objekt stets folgte.
In den Duschen durfte ich mich täglich zu den Ameisen, Spinnen, Motten und so weiter gesellen, die dort hausten. Ansonsten war es aber im ganzen Zentrum super sauber.
Es hieß man solle ein Gefühl entwickeln, alleine hier zu sein. Ich konnte es mir jedoch nicht nehmem lassen, die Sitten deeIr Menschen hier genaustens zu analysieren. nicht nur die Essgewohntheiten, fast jede Kleinigkeit, denn was besseres hatte ich ja nicht zu tun. Manche nhatten damit jedoch offensichtlich, beispielsweise meine eine andere Zimmernachberin, die mir von Anfang an suspekt war, da sie jede freie Minute, selbst in den Pausen, zum meditieren nutzte. Das sie sich hier wohl äußerst isoliert fühlte viel mir spätestens auf, als sie während einer Meditation selbstbewusst ihr Gesäß von ihrem Kissen erhob, ein jedes-Böhnchen-gibt-ein-Tönchen-Konzert, vielleicht zum Ehren ihres Mittagsessens, gab und sich dann mit einem fetten Seufzer wieder auf ihr Kissen pflanzte und in Ruhe weiter meditierte.wieder Dafür brauch man dann doch ein ziemliches Isolationsgefühl. Das fand ich primär so schwer, weil man nie allein war. Mit fünf Leuten im Zimmer, mit fünfzig in der Meditationshalle und auch in der äußere Bereich war sobald ein Sonnenstrahl die oftmals dicke Wolkendecke durchdringte von den dreizig Frauen besetzt, sodass man selten mal einen Platz für sich fand.
Jeden Abend musste man sich einen Vortrag von dem Hauptlehrer anhören oder dessen Synchronisationi in seiner Muttersprache. Ich sollte mir das ganze in Deutsch anhören. Jeden Abend lauschte ich also der lispelden Synchronstimme, wie sie mir von VipaSSana, dem JenSeitS erzählte und mir ansonsten erkärte, was ich genau eigentlich machte. Dabei wurde mir bewusst, dass alle Leute hier eine Erleuchtung anstreben. "Wo bin ich denn gelandetet? " Und dabei sollte man alle Eigenschaften abbauen, die nicht Liebe, Mitgefühl und WohlwollenW für jeden in anderem erzeugten. Aber mal im Ernst, ich hab zwar meine liebe Seite, die ab und zu mal durchscheint, aber eine Wiebke die nicht pöbelt, zu jedem lieb und nett ist, das wär doch nicht mehr lustig. aund spätestens als der Typ mir verdeutlichen wollte, viel reden sei eine Sünde, da man dadurch anderen ihre Zeit stehle, wusste ich, ich komnte deren Vorstellungen nie gerecht werden. wird wohl nichts mit der Erleichtung für mich in diesem Lenen:( ;) Ich fand diese Vorträge zwar teilweise sehr aufschlussreich, jedoch zeitgleich auch sehr wiedersprüchlich. Beispiel: Es soll eine universelle Heilmethode gegen universelles Leiden sei, und ist deswegen keine Religion, gleichzeitig jedoch geht es um Wiedergeburt...aber er redete mir ja auch immer wieder ein, Zweifel an der Technik entstehen, weil ich durchs meditieren meine schlechten Eigenschaften verlieren würde und diese schlechten Eigenschaften mich probieren, vom meditieren abzuhalten, weil sie meinen Körper nicht verlassen wollen. "Klingt ja wie eine Sekte" dacht ich mir immer wieder.
So, Schwierigkeiten..Erste Frage natürlich das Schweigen. Klar, es war nicht das Einfachste, jedoch waren es eher Kleinigkeiten, wie einander nicht anzulächeln, sich nicht für etwas zu entschuldigen oder zu bedanken, die einem Schwierigkeiten bereiteten. Und bis auf den starken Willen an Tag fünf, mein Handy wieder zu wollen, um mich zu vergewissern, ob meine organisierten Geschenke für Winnie und Lucy wie geplant angekommen waren, blieb ich stark.
Generell dachte ich oft an zu Hause, an Berlin, wie auch nicht wenn einem jeder Australier immer wieder deutlich macht, Berlin sei die schönste Stadt der Welt(HAH- scheint als hätten wir das Battle gegen Hamburg zmd in Australien gewonnen) Aber so richtig emotional wurde ich erst, seit ich nicht mehr schlafen konnte und ich die seltsamsten Träume hatte. Es kam immer wieder in Wellen. Aber wie ich auch immer wieder lernte, alles ist anicca, alles ist vergänglich.
Wer hätte gedacht, dass ich mich eher mit der Regel rumqüale, dass ich nicht töten durfte. Es gab hier definitiv einen Mosquitoüberschuss, schlimmer als bei jedem Campingurlaub an der Müritz...und auch die Motten die unser Zimmer besetzten zerfraßen so langsam das ein oder andere Kleidungsstück genüßlich. 
Die beiden größten Schwierigkeiten, die mein Durchaltevermögen beinträchtigten waren die durch die Routine entstandene Langeweile und die Meditation.
Jeden Tag das Gleiche, jeden Tag. Gleiche Gerüche, gleiche Geschmäcker, gleiche Leute, gleicher Gesang bei der Meditation, gleiche Wege, alles gleich. Alles was sich änderte war das Tagesschild,aus Day 1 wurde Day 2, und es erinnerte einen doch daran, das eigentlich Zeit vergeht.
Und nun die Meditation, die erstem 3,5 Tage musste ich lediglich meinen Atem beobachten - nur beobachten. Ich stellte schnell fest, Meditation ist nichts für mich, aber auch das sollen mir ja nur die schlechten Eigenschafteneinreden, die meinen Körper nicht verlassen wollen, hatte die lispelnde Synchronstimme mir ja am Abend zuvor probiert einzureden. Ab Tag vier mussten wir dann Empfindungen an unserem Körper betrachten.i Hitze, Kälte, Jucken, Stechen, Kitzeln, alles. Aber, darauf nicht reagieren sondern jeder Empfindung gleichmütig gegenüber sein, um keine Abneigung oder bei einer schönen Empfindung kein Verlangen zu verspüren, denn das sind die Dinge, die uns unglücklich machen. Als entweder wenn etwas Erhofftes nicht eintritt oder etwas Unerwünschtes eintritt sind wir geknickt. Wir sollen so die Gewohnheit unseres Geistes ändern, indem wir nicht mehr blind auf alles reagieren sondern sowas nur beobahten um zur letztendlichen Erkenntnis zu kommen, das alles vergänglich ist und es sich deshalb nicht lohnt zu reagieren. Das hätte bzw habe ich so aktzeptiert. Aber gleichzeitig sollen  wenn man gleichmütig bleibt, sich verankerte Erinnerungen an Empfindungen von Abneigung oder Verlangen(die Erinnerungen heißen Sankarras) an die Oberfläche des Geistes gelangen, sich in Form von Schmerzen oder schönen Empfindungen auf dem Körper manifestieren und dann vergehen, aber - only with a caaaaaaalm and equanamous miiiind.., die ständige Wiederholung der gleichen Floskeln der aufgenommenen Stimme, machten es echt schwer, immer gleichmütig zu bleiben und gehen mir immernoch nicht aus dem Kopf..Ab dem 4. Tag mussten wir drei Mal täglich eine Stunde komplett still sitzen und durften nicht einmal unsere Augen öffnen. Sitzungen der starken Entschlossenheit, Aditthana. Das meisterte ich glücklicherweise täglich mit Bravur, aber ansonsten verließ mich meine Geduld und Konzentration doch recht schnell und das machte es so schwer, am Ball zu bleiben und ich hab schon die ein oder andere Stunde sausen lassen, nur nicht die, der starken Entschlossenheit. Ich hatte auch viele Schmerzen, aber als ob Rücken oder Knieschmerzen nur vom Sitzen kommen könnten-;) Das sind natürlich die Sankarras;)
Langsam aber sicher kam der letzte Tag an dem man wieder sprechen durfte näher. Die letzt Aditthanasitzung war an Tag 10 vor dem Auflösen der edlen Stille. "ENDLICH". Doch die Nachricht am Ende, dass der Lehrer, von dem die Vorträge und Audioaufnahmen entstanden sind bzw der, der halt aufgenommen wurde, während unseres Kurses gestorben sei und das trübte die Stimmung im Meditationsraum dann doch. Als ich nach längerem Warten die Halle verließ blickte ich doch auf lächende, gackerne Frauen und das erhellte die ganze Trübheit, in die der Ort in den letzten zehn Tagen gehüllt war. Aber auch da merkte ich, wie verblendet alle Menschen wurden "It was the best thing I have ever done" oder Spenden im Wert von tausend Dollar machten das deutlich.
Es war schon fast wieder unangnehm, es schien so laut, so unruhig, man konnte niemanden verstehen, meine Ohren taten weh, ich hatte Kopfschmerzen. Ich hab auch als ich wieder in der Stadt war echt Schwierigkeiten diesbezüglich gehabt .. es war so als wäre jeder im Meditationszentrum in seiner eigenen Blase und die wiederrum nochmal in einer anderen, größeren, doch beide waren bei Ankunft in der Stadt geplatzt.
Der seltsamste war der Moment in dem ich mein Handy wieder bekam. es fühlte sich so unvertraut an, so unhandlich, das war echt krass...Ansonsten passierte nicht mehr viel.
Hat mir das ganze was gebracht? ich denke schon. auch wenn es ganz anders war alsnde ich erwartet hatte ich mich vor allem ab Tag 5 probiert habe komplett auf das Ganze einzulassen und auch wenn es ganz anders war als erwartet, hat es mir sicher gut getan undun es war die Erfahrung wert. Ich bin froh, es gemacht zu haben.
jetzt seid ihr erlöst;)

22Sept
2013

Wake me up When September Ends

Hatte das vor ein paar Taten bereits geschrieben:

Fast zwei Wochen bin ich nun in der Hauptstadt Victorias und ich muss ehrlich sagen, dass die erste Aufregung abgeklungen ist und weitestgehend von dem grauen Schleier verdrängt wurde, der sich über der Stadt ausgebreitet hat.Und mit dem trüben, regnerischen Wetter, macht sich auch eine weitestgehend getrübte Stimmung in mir breit. Es besteht wenig Motivation etwas zu unternehmen, und die ständige Routine (Schlafen Frühstücken Irgendwas machen, Mittagsschlaf, Arbeiten, in der Hostelbar sitzen, Schlafen) nimmt einem das zu Anfang existierende Freiheitsgefühl doch recht schnell, welches die Stadt in ein solch schönes Licht getaucht hatte.Klar, Melbourne ist eine schöne Stadt und auch wenn mich die Vielseitigkeit anfangs stark beeindruckte, habe ich nun mittlerweile fast alles gesehen, sodass ich mir ständig die Frage stelle, ob es wirklich das ist, was ich hier sehen wollte..ob es wirklich DAS ist, weshalb ich einmal um die halbe Welt gereist bin. Es ist wohl eher eine rhetorische Frage, denn die Antwort ist ein klares Nein. Denn eine Stadt, die  einzelne westliche Eigenschaften vereint, wirkt dennoch viel zu vertraut. Und auch wenn mein erstes Gehalt (350$) ein kleiner Lichtblick warändert das kaum etwas an der allgemeinen Grundstimmung, denn zum Sparen fürs Reisen reicht das auch nicht aus.Aufgrund dessen steht meine Entscheidung fest: Raus aus Melbourne und rauf aufs Land zum Fruitpicking. Und das sobald ich meinen 10Tages-Isolationsmeditstionskurs beendet habe, hoffentlich erfolgreich.;-)Meine Hoffnung liegt dabei darin, ausreichend Geld zu verdienen, um anschließend vorerst ein wenig reisen zu können, um die einzigartigen Seiten Australiens erschließen zu können und außerdem währenddessen tiefgründigere Beziehungen zu den Leuten hier aufzubauen, denn auch wenn ich mittlerweile super viele nette Leute hier kennengelernt habe, sind das doch alles eher oberflächliche Beziehungen( Ich gestehen, dass ich dem Deutschen Clan hier nicht mehr entweichen konnte und somit mittlerweile deutlich mehr Deutsch als Englisch spreche). Ich hoffe, dass dann auch mit dem guten Wetter meine Unternehmungslust wiederkommt, während es bei euch ja sicherlich anders herum der Fall ist, jetzt wo sich der Winter langsam in Berlin bzw. Deutschland breit macht.
Nun ja, eine Woche bin ich also noch direkt in Melbourne, anschließend 10Tage Isolation und dann gehts ab nach Philipp Island, in dem Wilson Promotory Nationalpark und dann über die Great Ocean Road nach Adeleide, von wo aus ich mich dann Richtung Farmen mache, nachdem ich auf den vorherigen Trips hoffentlich viele Eindrücke von der australischen Landschaft sowie dessen Flora und Fauna mitnehmen konnte.

 

Kleines Update zum Ende, heute war endlich gutes Wetter und schwups war die Trägheit weg und ich hatte endlich wieder das Gefühl was getan zu haben:)

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